Zum Schulanfang haben wir Moritz Kinderzimmer neu eingerichtet, denn die alten Möbel, Gardinen, Lampen und auch das Bett hatten nun ausgedient. Außerdem brauchte er als Schulkind ja auch einen schönen Arbeitsplatz, an dem er seine Hausaufgaben machen und lernen kann.
Ganz freiwillig trennte er sich von vielen Spielsachen, die den meisten Platz in den Regalen, Schränken und Truhen einnahmen und seinem wackeligen Hochbett und durfte sich seine neuen Möbel auch selbst im Möbelhaus aussuchen. Er bekam einen geräumigen Eckschrank, ein großes Kastenbett und einen breiten Schreibtisch, neben den wir noch viele Regale stellten. Darin war nicht nur Platz für seine geliebten Legobausteine und Fußballpokale, sondern auch für neue Spielsachen und natürlich auch für die Schulsachen.
Zunächst bekamen aber die Wände neue Farben, wobei sich Moritz für ein helles Grün entschieden hatte. Mit den neuen Holzmöbeln wirkte sein Kinderzimmer so richtig frisch und natürlich. Vor allem, wenn die Sonne durchs Fenster schien, aber auch an trüben Tagen. An die Fenster wollte Moritz auf keinen Fall wieder so doofe Gardinen haben, sondern richtig coole Rollos, mit denen man das Zimmer auch verdunkeln kann. Denn dann könne er auch mal am Tag mit seinem Starwars-Leuchtschwert die bösen Mächte bekämpfen und in den Sommerferien länger ausschlafen.
Tabea und ich zogen durch viele Geschäfte, fanden aber nirgends das richtige, bis wir im Internet auf einen Faltstore gestoßen sind, der nicht nur farblich wunderbar zu Moritz‘ neuem Zimmer passte, sondern auch funktionell. Er besteht aus zwei verschiedenen Plisseestoffen, einem transparenten in grün und einem verdunkelnden in hellbraun und beide kann man abwechselnd auf und zuschieben. „Das ist ja richtig cool!“ meinte Moritz, „da kann ich ja selbst bestimmen, wann es Tag und wann es Nacht in meinem Zimmer wird.“